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Image by Roman Kraft

Supervision
in Bayern

Lange habe ich selbst im Allgäu gelebt – ich wohne wieder in Hessen, aber diese Verbindung zu Bayern ist geblieben. Ich begleite Einrichtungen im gesamten Freistaat und weiß, dass die Realitäten unterschiedlich sind: In München und Nürnberg prägen Großstadtdynamik und hohe Lebenshaltungskosten den Alltag. Im ländlichen Oberbayern oder in Franken stehen andere Fragen im Vordergrund.

 

Was alle verbindet: der Anspruch an gute pädagogische Arbeit – und der Bedarf an professionellen Reflexionsräumen. Genau hier setzt meine Unterstützung in Form von Supervision und anderen Formaten an.

Bei Ihnen vor Ort in Bayern

Die besondere Situation in Bayern – und warum Supervision hier so wichtig ist

In den bayerischen Kitas ist der Anteil an pädagogischen Fachkräften laut einer Studie so niedrig wie in keinem anderen Bundesland. Laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann Stiftung bildet Bayern mit einer durchschnittlichen Fachkraftquote von lediglich 55 Prozent das Schlusslicht im bundesweiten Vergleich – und ist zudem das einzige Bundesland mit einer Quote unter 60 Prozent.

Was bedeutet das konkret für Sie und Ihr Team?

  • Erfahrene Fachkräfte tragen mehr Verantwortung – für Anleitung, Qualitätssicherung und pädagogische Kontinuität

  • Gemischte Teams aus Erzieher:innen, Quereinsteiger:innen und Ergänzungskräften brauchen klare Kommunikation und Rollenklärung

  • Der Druck ist hoch – viele Kolleginnen und Kollegen sind überlastet und frustriert und verlassen deshalb die Kitas

  • Der Bildungsauftrag bleibt bestehen – Einrichtungen haben einen Bildungs- und Erziehungsplan in Bayern (BayBEP), dem sie gesetzlich verpflichtet sind

In diesem Spannungsfeld bietet Supervision einen geschützten Raum: zum Durchatmen, Reflektieren und gemeinsamen Entwickeln von Lösungen.

Meine Supervisions-Angebote für Bayern

Team-Supervision für Kitas und soziale Einrichtungen
Wenn die Zusammenarbeit stockt, Konflikte schwelen oder das Team durch Personalwechsel verunsichert ist: In der Team-Supervision schaffen wir Raum für ehrlichen Austausch, klären Rollen und entwickeln gemeinsam tragfähige Lösungen.

Typische Anlässe in Bayern:

  • Integration von Quereinsteiger:innen und neuen Teamkolleg:innen

  • Konflikte zwischen erfahrenen Fachkräften und Ergänzungspersonal

  • Belastung durch Personalengpässe und hohe Krankenstände

  • Übergangsphasen begleiten (neue Leitung, Gruppenumstrukturierungen)

  • Teamdynamik verstehen und Zusammenarbeit stärken


Fall-Supervision – Wenn Fälle Sie nicht loslassen
Kind mit Verdacht auf Kindeswohlgefährdung? Eltern, die Grenzen überschreiten? Herausforderndes Verhalten, das Ihr Team an die Grenze bringt? In der Fall-Supervision analysieren wir gemeinsam komplexe Situationen und erarbeiten fachlich fundierte Handlungsstrategien – orientiert an den Grundsätzen des BayBEP und der Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit Eltern.

 

Leitungs-Supervision für Führungskräfte
Als Kita-Leitung oder Einrichtungsleitung in Bayern jonglieren Sie zwischen pädagogischem Anspruch, Personalführung, Trägeranforderungen und den komplexen Regelungen des BayKiBiG. Im Leitungs-Coaching reflektieren Sie Ihre Führungsrolle, entwickeln Strategien für schwierige Situationen und finden neue Handlungsspielräume.

Kollegiale Beratung etablieren
Sie möchten Ihr Team befähigen, sich gegenseitig zu unterstützen? Ich führe Ihr Team in Kollegiale Fallberatung ein und begleite die ersten Durchgänge – für nachhaltige Entlastung im Alltag.

Inhouse-Schulungen & Workshops
Themenzentrierte Workshops für Ihr Team – z.B. zu Gesprächsführung mit Eltern, Konfliktmanagement in heterogenen Teams, Selbstfürsorge und Burnout-Prävention oder Umgang mit belastenden Situationen.

Wo ich in Bayern tätig bin

Oberbayern & München:
München, Rosenheim, Ingolstadt, Freising, Erding, Ebersberg, Bad Tölz-Wolfratshausen

Schwaben & Allgäu:
Augsburg, Kempten, Memmingen, Kaufbeuren, Lindau, Oberallgäu, Unterallgäu

Franken:
Nürnberg, Fürth, Erlangen, Würzburg, Bamberg, Bayreuth, Aschaffenburg, Schweinfurt

Niederbayern & Oberpfalz:
Regensburg, Passau, Landshut, Straubing, Deggendorf

Auch wenn Ihre Stadt nicht aufgeführt ist: Sprechen Sie mich an. Bayern ist groß, aber ich plane meine Termine so, dass auch ländliche Regionen gut erreichbar sind.

Warum Einrichtungen in Bayern mit mir arbeiten

✓ Ich kenne die bayerischen Rahmenbedingungen

Vom BayKiBiG über den BayBEP bis zu den spezifischen Trägerstrukturen im Freistaat – ich verstehe den Kontext, in dem Sie arbeiten. Das spart Zeit und ermöglicht praxisnahe Supervision.

✓ Regelmäßig vor Ort – nicht nur auf Abruf

Durch meine persönliche Verbindung zu Bayern bin ich regelmäßig im Freistaat unterwegs. Das ermöglicht planbare Termine und Kontinuität – keine einmaligen Besuche, sondern echte Begleitung.

✓ Erfahrung mit den besonderen Herausforderungen

Der Fachkräftemangel in Kindertageseinrichtungen stellt nach wie vor eines der drängendsten Probleme im Elementarbereich dar. Ich arbeite regelmäßig mit Teams, die unter diesen Bedingungen ihren Bildungsauftrag erfüllen – und kenne die Strategien, die wirklich helfen.

✓ Vertraulich & systemisch

Was im Supervisionsraum besprochen wird, bleibt dort. Ich arbeite systemisch, lösungsorientiert und immer mit Blick auf die Ressourcen Ihres Teams – nicht defizitorientiert.

✓ Vor Ort oder online – wie es für Sie passt

Klassische Supervision vor Ort in Ihrer Einrichtung schafft Raum und Verbindlichkeit. Wenn es schneller oder flexibler sein soll, biete ich auch Online-Supervision an – beide Formate haben sich bewährt.

So läuft die Zusammenarbeit ab

1. Unverbindliches Erstgespräch
Wir klären telefonisch oder per Video Ihr Anliegen, Ihren Bedarf und die passende Form der Supervision. Das Gespräch ist kostenlos.

2. Angebot & Vereinbarung
Sie erhalten ein transparentes Angebot. Nach Ihrer Zusage vereinbaren wir Termine und klären Rahmenbedingungen.

3. Supervision startet
Ich komme zu Ihnen vor Ort (oder wir treffen uns online). In einem geschützten Rahmen arbeiten wir gemeinsam an Ihren Themen.

4. Reflexion & Weiterentwicklung
Supervision ist Prozess: Wir schauen regelmäßig, was sich verändert hat und passen bei Bedarf den Fokus an.

Typische Themen aus meiner Arbeit mit bayerischen Einrichtungen

Aus meiner Praxis mit Einrichtungen in München, Nürnberg, Augsburg und dem ländlichen Bayern kenne ich diese häufigen Anliegen:

„Unser Team ist bunt gemischt – Fachkräfte, Quereinsteiger, Ergänzungskräfte. Die Zusammenarbeit ist schwierig."
→ Team-Supervision für Rollenklärung, gegenseitige Wertschätzung und eine gemeinsame pädagogische Haltung

„Wir können den BayBEP kaum noch umsetzen – wir schaffen es gerade so, die Betreuung sicherzustellen."
→ Supervision zur Reflexion von Prioritäten, Entlastungsstrategien und realistischen Zielen

„Ich stehe als Leitung zwischen Träger, Team, Eltern und fühle mich zerrissen."
→ Leitungs-Supervision für Rollensicherheit und Selbstfürsorge

„Dieser Fall belastet uns alle – ein Kind, das uns Sorgen macht."
→ Fall-Supervision mit systemischer Fallanalyse und konkreten Handlungsoptionen

„Wir haben ständig Krankmeldungen – liegt das am Team oder am System?"
→ Team-Supervision zu Belastungsfaktoren, Teamkultur und strukturellen Entlastungsmöglichkeiten

„Eltern beschweren sich über alles – wie bleiben wir professionell?"
→ Supervision zu Gesprächsführung, Abgrenzung und Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

Was Einrichtungen aus Bayern sagen

„Endlich jemand, der versteht, unter welchem Druck wir arbeiten – ohne zu urteilen. Die Supervision hat uns geholfen, wieder als Team zu funktionieren."
– Kita-Leitung, Raum München

„Mit drei Quereinsteiger:innen im Team war die Stimmung angespannt. In der Supervision haben wir gelernt, die unterschiedlichen Perspektiven als Bereicherung zu sehen."
– Erzieherin, Unterfranken

„Die Fallbesprechungen haben mir als Leiterin enorm geholfen. Ich gehe jetzt strukturierter und gelassener in schwierige Situationen."
– Einrichtungsleitung, Allgäu

(Alle Zitate anonymisiert)

Häufige Fragen zur Supervision in Bayern

Übernimmt der Träger die Kosten für Supervision?

Viele Träger in Bayern haben Budgets für Supervision und Fachberatung – sowohl kirchliche Träger als auch kommunale und freie Träger. Sprechen Sie Ihren Träger an. Ich unterstütze Sie gerne mit Informationsmaterial oder einem kurzen Gespräch mit der Trägervertretung.

Wie oft sollten Supervision-Termine stattfinden?

Das hängt von Ihrem Bedarf ab. Üblich sind 4–6 Wochen zwischen Team-Supervisionen. Bei akuten Krisen oder intensiven Teamprozessen kann ein engerer Rhythmus sinnvoll sein. Wir finden gemeinsam den passenden Rahmen.

Können wir Supervision auch online machen?

Ja, auch Online-Supervision funktioniert sehr gut – besonders für Einzelsupervision, Leitungscoaching oder wenn kurzfristig keine gemeinsamen Termine vor Ort möglich sind. Für Teamprozesse und Konfliktklärung empfehle ich Präsenz-Termine.
 

Ich bin Leitung einer Einrichtung auf dem Land - Kommen Sie auch zu uns?

Ja. Gerade ländliche Einrichtungen haben oft wenig Zugang zu Supervisionsangeboten. Durch meine regelmäßigen Bayern-Aufenthalte kann ich auch Einrichtungen abseits der großen Städte gut erreichen. Sprechen Sie mich einfach an.

Wir haben viele Quereinsteiger:innen im Team - ist Supervision da das richtige?

Gerade dann. Heterogene Teams haben besondere Dynamiken: unterschiedliche Qualifikationen, verschiedene Erwartungen, manchmal Konflikte zwischen „alten Hasen" und neuen Kolleg:innen. Supervision hilft, eine gemeinsame pädagogische Haltung zu entwickeln und die jeweiligen Stärken zu nutzen.

Muss das ganze Team bei der Supervision dabei sein?

Bei Team-Supervision sollten möglichst alle dabei sein, die zum Kernteam gehören. Fehlzeiten durch Urlaub oder Krankheit sind normal – wichtig ist, dass die wesentlichen Personen teilnehmen und sich alle zum Prozess committen.

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